M. C. Beaton – Agatha Raisin und die Tote im Feld

Wenn man mich fragt, welche Genres ich gerne lese, antworte ich meist „Alle, aber am liebsten Romane“. Schaut man sich dann aber meine Liste der gelesenen Bücher an, tummeln sich dort überproportional viele Krimis, Cozies und Thriller. Mein Lieblingsgenre ist dennoch der Roman. Einfacher ist es jedoch einen Krimi zu lesen. Das ist kurzzeitige Unterhaltung, gepaart mit Spannung und im Falle der Cozies auch ein wenig Humor. Nichts woran ich noch Jahre später denken müsste. Anders dagegen die Romane, bevorzugt die ganz dicken, umfangreichen Geschichten. Diese Wälzer sind für mich eine Herausforderung, denn ich tauche vollständig ein, lebe einige Zeit mit ihnen, kenne die Charaktere und ihre Marotten, fühle mit ihnen. Das ist psychische Schwerstarbeit und daher lese ich nur wenige Romane im Jahr, die aber umso intensiver. Ganz selten folgt einem guten Roman auf meiner Leseliste direkt der nächste. Man kauft sich auch nicht sofort einen neuen Hund, wenn der alte verstorben ist. Romane müssen nachhallen, verarbeitet werden, einige werden über Jahre gedanklich weitergeschrieben. Krimis, Thriller und Cozies dienen indes der Trauerarbeit. Sie machen den Kopf wieder frei für neue Geschichten. „M. C. Beaton – Agatha Raisin und die Tote im Feld“ weiterlesen

M. C. Beaton – Hamish Macbeth fischt im Trüben

hamish-macbethPolice Constable Hamish Macbeth ist 32 Jahre alt und verbringt sein gemütliches Polizistenleben in einem kleinen Dorf in den schottischen Highlands. Den Arm des Gesetzes bekommen nur einige Wilderer und hin und wieder ein Kollektendieb zu spüren. Den Rest der Zeit verbringt Hamish mit der Hühnerzucht und dem Durchschnorren im Dorf. „M. C. Beaton – Hamish Macbeth fischt im Trüben“ weiterlesen

Leonie Swann – Garou

Die Herde um das intelligente Schaf Miss Maple und den verfressenen Mopple the Whale ist umgezogen. Ihre neue Weide liegt nun in Europa, im Schatten eines französischen Schlosses, neben einer Ziegenweide. Ihre neue Schäferin ist Rebecca, die ebenfalls in ihrem Schäferwagen auf der Weide wohnt; zusammen mit Mama, die eines Tages plötzlich vor der Tür stand und nun nicht mehr weg möchte. „Leonie Swann – Garou“ weiterlesen

Dorothy L. Sayers – Ein Toter zu wenig

Der erste Fall für Lord Peter Wimsey.
Welch unschöner Anblick am frühen Morgen. Als der bekannte Architekt Mr. Thipps sein Badezimmer betritt, ist seine Badewanne bereits besetzt. Darin befindet sich ein pudelnackter Toter, nur ein goldener Zwicker sitzt auf seiner Nase. Völlig aufgelöst sagt er direkt nach Verständigung der Polizei seinen Termin bei der Herzoginwitwe von Denver ab und erzählt ihr von seiner misslichen Lage. Diese informiert direkt ihren Sohn, Lord Peter Wimsey, der sich aus Langeweile ein abwechslungsreiches Hobby zugelegt hat: die Lösung von Kriminalfällen. Der Polizei ist das gar nicht recht. Aber was können sie schon gegen einen Lord mit den besten Verbindungen zum Polizeichef tun? „Dorothy L. Sayers – Ein Toter zu wenig“ weiterlesen

Julian Barnes – Vom Ende einer Geschichte

Tony, Alex und Colin sind dicke Schulfreunde. In einer höheren Klasse gesellt sich der Sonderling Adrian Finn zum Dreiergespann. Er ist ein bisschen schlauer, wortgewandter, philosophischer und ernsthafter als die drei und so buhlen sie schnell um seine Freundschaft. Alles dreht sich dabei um Bücher, bevorzugt philosophische, und Sex. Ihre Freundschaft übersteht die Schulzeit, doch Tonys Beziehung zu Adrian endet durch einen unschönen Vorfall abrupt. „Julian Barnes – Vom Ende einer Geschichte“ weiterlesen