Dorothy L. Sayers – Ein Toter zu wenig

Der erste Fall für Lord Peter Wimsey.
Welch unschöner Anblick am frühen Morgen. Als der bekannte Architekt Mr. Thipps sein Badezimmer betritt, ist seine Badewanne bereits besetzt. Darin befindet sich ein pudelnackter Toter, nur ein goldener Zwicker sitzt auf seiner Nase. Völlig aufgelöst sagt er direkt nach Verständigung der Polizei seinen Termin bei der Herzoginwitwe von Denver ab und erzählt ihr von seiner misslichen Lage. Diese informiert direkt ihren Sohn, Lord Peter Wimsey, der sich aus Langeweile ein abwechslungsreiches Hobby zugelegt hat: die Lösung von Kriminalfällen. Der Polizei ist das gar nicht recht. Aber was können sie schon gegen einen Lord mit den besten Verbindungen zum Polizeichef tun? „Dorothy L. Sayers – Ein Toter zu wenig“ weiterlesen

Denis Scheck in my town

Am 31.03.2015 war es endlich soweit. Denis Scheck, mein liebster Literaturkritiker, kam in meine kleine Stadt, in meine Lieblingsbuchhandlung, zum literarischen Quartett. Meine Befürchtungen, das Sturmtief Niklas würde dazu führen, dass die ganze Veranstaltung abgeblasen werden muss, war umsonst. Pünktlich um 19:30 Uhr traf er ein. Und beschwerte sich prompt darüber, dass nur zwei Stehtische bereit standen. Seine Mitstreiter waren da etwas genügsamer. Aus dem Quartett war zwar nur ein Terzett geworden, aber das machte gar nichts. Dieses bestand eben aus Denis Scheck, Literaturredakteur beim Deutschlandfunk und allseits bekannt durch seine Sendung „druckfrisch“ in der ARD, Michael Geißler, Verlagsrepräsentant des Suhrkamp Verlags und Jörg Lindenmeyer, Buchhändler. Vorab haben die drei die Aufgabe erhalten, ihr Buch des Frühjahrs zu küren und die Empfehlungen der anderen zu lesen. „Denis Scheck in my town“ weiterlesen

2. Tag auf der Frankfurter Buchmesse

Den vorherigen Abend habe ich genutzt, meinen Plan für den Sonntag auf der Buchmesse zu überarbeiten. Nach einer erholsamen Nacht im wirklich schönen NH Hotel ging es um 10 Uhr auf die Messe. Da auch nach einem Update der App nicht herauszufinden war, wo das Buchmessen-Quartett Thea Dorn, Ijoma Mangold, Denis Scheck und Felicitas von Lovenberg im Rahmen der Sendung „lesenswert“ vom WDR stattfindet, haben wir kurzerhand „Martensteins Morgenmesse“ als erstes Ziel des Tages auserkoren. Diese fand selbstverständlich am Stand der ZEIT statt. Harald Martenstein, Kolumnist des ZEIT Magazins, las aus seinem aktuellen Buch „Die neuen Leiden des alten M.“ einige Kapitel. Ich bin ein großer Fan seines unaufgeregten, zynischen Schreibstils. Und wenn er seine Kolumnen auch noch selber vorträgt sind sie noch besser.

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Martensteins Morgenmesse

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1. Tag auf der Frankfurter Buchmesse

Seit ungefähr 20 Jahren sage ich jedes Jahr, wenn der Auftakt der Buchmesse durch die Presse geistert: „Buchmesse! Nächstes Jahr bin ich auch dabei.“ Und dieses Jahr war es endlich so weit. Zum Geburtstag hat mir mein Freund ein Wochenende auf der Messe geschenkt. Monate vorher haben wir Anreise, Unterkunft und Veranstaltungstermine geplant. Und trotzdem war ich bei unserer Ankunft von der Größe und der Menschenmenge in den Hallen überwältigt.

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Blick in den Innenhof.

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