Henning Mankell – Die schwedischen Gummistiefel

Als Henning Mankell im Oktober 2015 verstarb, musste ich daran denken, dass ich viel zu wenig Bücher von ihm gelesen habe. Dabei gefielen mir die Wallander-Krimis ganz gut. Zu einer Sammlung kam es aber nie. Fast ein Jahr nach seinem Tod erschien sein letztes Buch. Ein Wiedersehen mit Fredrik Welin aus dem Roman „Die italienischen Schuhe“, den ich allerdings nicht gelesen habe. Dennoch bewarb ich mich für die Leserunde bei lovelybooks.de und hatte Glück. „Henning Mankell – Die schwedischen Gummistiefel“ weiterlesen

Frank Schulz – Onno Viets und der Irre vom Kiez

Das hier besprochene Buch stammt aus dem Rowohlt Taschenbuch Verlag. Bei Aufruf eines Tagesgewinns [es handelte sich um „Tram 83“] des Hanser-Adventskalenders 2016 bei amazon (ja, ich gebe zu, meine Wunschlisten pflege ich dort, auch wenn ich lokal kaufe) fiel mir gleich ein Buch in der Kategorie „Kunden, die diesen Artikel kauften, kauften auch…“ auf: „Onno Viets und der weiße Hirsch“ von Frank Schulz.

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Edgar Rai – Nächsten Sommer

Felix lebt in einem Bauwagen auf einem brach liegenden Baugrundstück. Er ist ein Zahlengenie, sein ganzer Besitz passt in einen Rucksack, er hat die Schule kurz vor dem Abi geschmissen und weiß nicht so richtig, was er mit sich und seinem Leben anfangen soll. Jetzt hat er ein Haus geerbt. Das Haus seines Onkels Hugo in Südfrankreich. Warum hat sein Onkel ihm dies vererbt und nicht seinem Vater, der es unter allen Umständen haben will. Sein Vater, der für Felix immer nur Verachtung und wenig Liebe übrig hatte. „Edgar Rai – Nächsten Sommer“ weiterlesen

Ernest van der Kwast – Fünf Viertelstunden bis zum Meer

Ezio Ortolani flieht. Er flieht vor der Frau, die ihm das Herz gebrochen hat. Er flieht aus dem süditalienischen Leece bis hoch in den Norden Italiens: nach Bozen in Südtirol. Das war im Oktober 1945. Heute 60 Jahre später, erhält er einen Brief, der ihn in genau dieses Jahr zurückholt. In den Juli 1945, „knapp drei Tage nach der Befreiung Italiens und zwölf Monate vor Erfindung des Bikinis“. „Ernest van der Kwast – Fünf Viertelstunden bis zum Meer“ weiterlesen