Rex Stout – Es klingelte an der Tür

rex_stoutSeit einiger Zeit beobachte ich einen neuen Trend in der Buchbranche, eigentlich sogar zwei: alte, zum Teil längst vergessene Autoren/Romane/Krimireihen werden neu aufgelegt, meistens sogar in neuer Übersetzung. Bastei-Lübbe veröffentlicht gerade nach und nach die verhältnismäßig jungen Reihen um die Ermittler Agatha Raisin und Hamish Macbeth als ebook und Taschenbuch. Rowohlt bringt die Kriminalromane um Lord Peter Wimsey als ebook heraus. Ross Thomas und C. S. Forester sind schon vom Alexander Verlag und dtv einer Auffrischungskur unterzogen worden. „Rex Stout – Es klingelte an der Tür“ weiterlesen

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Dorothy L. Sayers – Diskrete Zeugen

Sayers_Diskrete zeugenMit dem zweiten Band hat sich Lord Peter Wimsey endgültig in mein Krimiherz ermittelt. Die Geschichte ist spannend, weist immer wieder überraschende aber logische Wendungen auf und vergrätzt die Leser nicht mit unnötigen blutigen Details. „Dorothy L. Sayers – Diskrete Zeugen“ weiterlesen

Lindsey Davis – Den Löwen zum Fraß

lindsey davis löwen frassDieses Buch ist ein echter Zufallsfund. Ein Arbeitskollege hörte von meiner stetigen Suche nach guten historischen Romanen und brachte mir dieses Buch einfach unaufgefordert mit. Es ist jetzt kein guter historischer Roman, aber dafür ein amüsanter und spannender Krimi in historischer Umgebung. Ein guter Tipp und eine weitere bereits abgeschlossene Reihe, die es sich zu lesen lohnt. „Lindsey Davis – Den Löwen zum Fraß“ weiterlesen

M. C. Beaton – Agatha Raisin und die Tote im Feld

Wenn man mich fragt, welche Genres ich gerne lese, antworte ich meist „Alle, aber am liebsten Romane“. Schaut man sich dann aber meine Liste der gelesenen Bücher an, tummeln sich dort überproportional viele Krimis, Cozies und Thriller. Mein Lieblingsgenre ist dennoch der Roman. Einfacher ist es jedoch einen Krimi zu lesen. Das ist kurzzeitige Unterhaltung, gepaart mit Spannung und im Falle der Cozies auch ein wenig Humor. Nichts woran ich noch Jahre später denken müsste. Anders dagegen die Romane, bevorzugt die ganz dicken, umfangreichen Geschichten. Diese Wälzer sind für mich eine Herausforderung, denn ich tauche vollständig ein, lebe einige Zeit mit ihnen, kenne die Charaktere und ihre Marotten, fühle mit ihnen. Das ist psychische Schwerstarbeit und daher lese ich nur wenige Romane im Jahr, die aber umso intensiver. Ganz selten folgt einem guten Roman auf meiner Leseliste direkt der nächste. Man kauft sich auch nicht sofort einen neuen Hund, wenn der alte verstorben ist. Romane müssen nachhallen, verarbeitet werden, einige werden über Jahre gedanklich weitergeschrieben. Krimis, Thriller und Cozies dienen indes der Trauerarbeit. Sie machen den Kopf wieder frei für neue Geschichten. „M. C. Beaton – Agatha Raisin und die Tote im Feld“ weiterlesen

Frank Schulz – Onno Viets und der Irre vom Kiez

Das hier besprochene Buch stammt aus dem Rowohlt Taschenbuch Verlag. Bei Aufruf eines Tagesgewinns [es handelte sich um „Tram 83“] des Hanser-Adventskalenders 2016 bei amazon (ja, ich gebe zu, meine Wunschlisten pflege ich dort, auch wenn ich lokal kaufe) fiel mir gleich ein Buch in der Kategorie „Kunden, die diesen Artikel kauften, kauften auch…“ auf: „Onno Viets und der weiße Hirsch“ von Frank Schulz.

„Frank Schulz – Onno Viets und der Irre vom Kiez“ weiterlesen