Jörg Maurer – Im Grab schaust du nach oben

Maurer_Im Grab schaust du nach obenDieses Buch ist mein erster Gewinn eines Leseexemplars für eine Leserunde bei lovelybooks.de in diesem Jahr. Und es wird wohl auch mein Abschied vom Social Reading sein. Bei dieser Leserunde ist mir bewusst geworden, dass ich dieses Lesetempo, diesen Zwang zum Austausch und den vorgegebenen Lesezeitpunkten nicht mehr mitgehen möchte. Ich lese wieder die Bücher, auf die ich gerade Lust habe und kehre bei meiner Auswahl zurück zur Impulsentscheidung. Keine Leserunde, kein Verlag und kein Hype unter Buchbloggern soll mehr bestimmen, zu welchem Buch ich am Abend greife. Ich stelle mich wieder in meine gut gefüllte Bibliothek und greife mir das Buch heraus, auf welches ich gerade Lust habe, ob es jetzt ganz frisch bei mir eingezogen ist oder schon seit 20 Jahren dort wohnt. „Jörg Maurer – Im Grab schaust du nach oben“ weiterlesen

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Robert Seethaler – Die Biene und der Kurt

Seethaler_Die Biene und der Kurt2016 begann mein Lesejahr mit der wunderbaren Lektüre des Buchs „Ein ganzes Leben“ von Robert Seethaler. Darin erzählt er herzerwärmend die eigentlich ereignislose Lebensgeschichte eines Arbeiters aus den Bergen. Wer etwas so langweiliges so schön erzählen kann, wird bestimmt noch mehr Schätze veröffentlicht haben. Und so begann ich mit Seethalers Debütroman „Die Biene und der Kurt“. Der Erzählstil dieses Roadtrips ist gewöhnungsbedürftig und gefällt sicher nicht jedem. Meinen Geschmack traf er jedoch mit dem ersten Satz. Kurze Sätze, wenig Dialoge, lakonischer Ton. Perfekt für diese abgedrehte Geschichte. Schon mit seinem Debüt zeigt Seethaler sein großes Talent: Die Entwicklung vielschichtiger Charaktere und der feine Sinn für Humor. „Robert Seethaler – Die Biene und der Kurt“ weiterlesen

Frank Schulz – Onno Viets und der Irre vom Kiez

Das hier besprochene Buch stammt aus dem Rowohlt Taschenbuch Verlag. Bei Aufruf eines Tagesgewinns [es handelte sich um „Tram 83“] des Hanser-Adventskalenders 2016 bei amazon (ja, ich gebe zu, meine Wunschlisten pflege ich dort, auch wenn ich lokal kaufe) fiel mir gleich ein Buch in der Kategorie „Kunden, die diesen Artikel kauften, kauften auch…“ auf: „Onno Viets und der weiße Hirsch“ von Frank Schulz.

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Stefan Nink – Donnerstags im Fetten Hecht

Jeden Donnerstag treffen sich die drei Freunde Schatten, Wipperfürth und Siebeneisen auf ein paar Runden Tipp Kick in Walburgas uriger Kneipe, dem „Fetten Hecht“. Bei ein paar Bier streiten sie sich über die Regeln und ertragen den PUR-Hitmix.

An einem Donnerstag kommt Schatten aufgeregt von einer Irland-Reise zurück. Er war bei der Beerdigung einer entfernten Verwandten und hat Unglaubliches erfahren. Schatten ist Erbe eines Vermögens: 50 Millionen Euro! Das Erbe hat nur einen Haken: für die Auszahlung muss er seine sieben Miterben finden, die alle nach Dublin für die Testamentsvollstreckung kommen müssen. Das hört sich einfacher an als es ist, denn die Miterben sind über den gesamten Erdball verstreut. „Stefan Nink – Donnerstags im Fetten Hecht“ weiterlesen

Thomas Krüger – Entenblues

Erwin Düsedieker, der vermeintliche Dorfdepp Bramschebecks, und seine Laufente Lothar erholen sich zu Hause von den aufregenden Ermittlungen zu ihrem ersten Fall, als auch schon der nächste in ihrem Garten landet. Nach einer stürmisch gewittrigen Augustnacht findet Erwin am nächsten Morgen eine Leiche kopfüber in seinem Gartenteich. Wieder wimmelt es von Polizei in seinem Haus und Erwin muss unangenehme Fragen beantworten. Befeuert vom lokalen Schmierblatt branden schnell die alten Gerüchte, Erwin habe sich an der Beute seines ersten Falls bereichert, wieder auf. Zu seinem Unglück findet Erwin im Keller eine Tüte mit Geld. Wer will ihm da etwas anhängen? „Thomas Krüger – Entenblues“ weiterlesen