Candy Bukowski – Wir waren keine Helden

Bukowski_Wir waren keine Helden2016 war dieser Debütroman in aller „Blogger“munde. Das liegt wohl größtenteils auch daran, dass Karla Paul, die im Bereich Social Media sehr aktiv ist, hier das Lektorat innehatte und entsprechend Werbung gemacht hat. Diese Begeisterung hat mich ebenfalls zum Kauf bewogen. Doch es hat sehr lange gedauert, in den Roman zu finden. Dieser besondere atemlose Erzählstil scheint auf einen Höhepunkt hinzuarbeiten. Der ganze Roman liest sich wie eine Einleitung, doch man wartet vergeblich darauf, dass die Geschichte beginnt. Erst im letzten Drittel konnte er mich doch noch packen. Nachdem ich das Warten aufgegeben und mich ganz auf diese Hetze eingelassen hatte. „Candy Bukowski – Wir waren keine Helden“ weiterlesen

Doris Röckle – Die Flucht der Magd

Ich gebe zu, nach dem Prolog und der ersten Erwähnung der geheimnisvollen Lanze des Longinus habe ich die Augen verdreht. Was für eine schlechte Erfindung. Doch kurz bei Google vorbeigeschaut musste ich überrascht feststellen, dass es die Lanze wirklich gibt und diese im Mittelalter eine begehrte Reliquie war. Na gut, lesen wir mal weiter. „Doris Röckle – Die Flucht der Magd“ weiterlesen

M. C. Beaton – Agatha Raisin und die Tote im Feld

Wenn man mich fragt, welche Genres ich gerne lese, antworte ich meist „Alle, aber am liebsten Romane“. Schaut man sich dann aber meine Liste der gelesenen Bücher an, tummeln sich dort überproportional viele Krimis, Cozies und Thriller. Mein Lieblingsgenre ist dennoch der Roman. Einfacher ist es jedoch einen Krimi zu lesen. Das ist kurzzeitige Unterhaltung, gepaart mit Spannung und im Falle der Cozies auch ein wenig Humor. Nichts woran ich noch Jahre später denken müsste. Anders dagegen die Romane, bevorzugt die ganz dicken, umfangreichen Geschichten. Diese Wälzer sind für mich eine Herausforderung, denn ich tauche vollständig ein, lebe einige Zeit mit ihnen, kenne die Charaktere und ihre Marotten, fühle mit ihnen. Das ist psychische Schwerstarbeit und daher lese ich nur wenige Romane im Jahr, die aber umso intensiver. Ganz selten folgt einem guten Roman auf meiner Leseliste direkt der nächste. Man kauft sich auch nicht sofort einen neuen Hund, wenn der alte verstorben ist. Romane müssen nachhallen, verarbeitet werden, einige werden über Jahre gedanklich weitergeschrieben. Krimis, Thriller und Cozies dienen indes der Trauerarbeit. Sie machen den Kopf wieder frei für neue Geschichten. „M. C. Beaton – Agatha Raisin und die Tote im Feld“ weiterlesen