Die Herde um das intelligente Schaf Miss Maple und den verfressenen Mopple the Whale ist umgezogen. Ihre neue Weide liegt nun in Europa, im Schatten eines französischen Schlosses, neben einer Ziegenweide. Ihre neue Schäferin ist Rebecca, die ebenfalls in ihrem Schäferwagen auf der Weide wohnt; zusammen mit Mama, die eines Tages plötzlich vor der Tür stand und nun nicht mehr weg möchte.

Richtig heimisch fühlen sich die Schafe und die beiden Frauen bisher aber noch nicht. Auf der Weide wohnte bereits ein Widder, der schon lange nicht mehr geschoren wurde und Unverständliches vor sich her murmelt. Auch die benachbarten Ziegen verhalten sich verrückt. Die Bewohner des Schlosses nicht weniger. Die seltsame Atmosphäre erreicht ihren Höhepunkt, als der Tierarzt ein übel zugerichtetes Reh am Waldrand findet. Die Schlossbewohner geraten in Aufruhr, verschweigen aber die Gründe. Doch plötzlich verschwinden auf seltsame Weise rote Kleidungsstücke der Schäferin und eine menschliche Leiche taucht unter einem Baum auf. Die Schafe wenden sich Rat suchend an die Ziegen, die etwas von einem Garou erzählen, der wieder sein Unwesen treibt. Miss Maple erfährt, dass vor einiger Zeit eine ganze Schafherde hier auf ihrer Weide gemetzelt wurde und nur der ungeschorene Fremde überlebte. Auch Menschen wurden zum Opfer des Garou, der bisher nicht gefasst geschweige denn enttarnt werden konnte. Nun scheint er wieder da zu sein. Ist Rebecca in Gefahr? Oder sogar die ganze Herde? Miss Maple und ihre Herde schmieden einen Plan. Wird ihnen der fürchterliche Garou in die Falle tappen?

Fazit:
Vor einigen Jahren habe ich bereits den ersten Schafkrimi um Miss Maple und Mopple the Whale gelesen: „Glennkill“, der mir ganz gut gefallen hat. Den zweiten Teil habe ich nun auf dem Kindle gelesen und bin ganz froh, dass ich nicht das Geld für eine Hardcover-Ausgabe ausgegeben habe. Dieser Band konnte mich gar nicht überzeugen. Die Story war wirr, die Sprache seltsam esoterisch und die Atmosphäre bedrohlich aber unspannend. Gut, dass es vorbei ist. Einen dritten Teil würde ich mir nicht mehr kaufen. Auch „Dunkelsprung“ bekommt auf meiner Wunschliste ein dickes Fragezeichen und rutscht nach ganz unten.

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