Jeden Donnerstag treffen sich die drei Freunde Schatten, Wipperfürth und Siebeneisen auf ein paar Runden Tipp Kick in Walburgas uriger Kneipe, dem „Fetten Hecht“. Bei ein paar Bier streiten sie sich über die Regeln und ertragen den PUR-Hitmix.

An einem Donnerstag kommt Schatten aufgeregt von einer Irland-Reise zurück. Er war bei der Beerdigung einer entfernten Verwandten und hat Unglaubliches erfahren. Schatten ist Erbe eines Vermögens: 50 Millionen Euro! Das Erbe hat nur einen Haken: für die Auszahlung muss er seine sieben Miterben finden, die alle nach Dublin für die Testamentsvollstreckung kommen müssen. Das hört sich einfacher an als es ist, denn die Miterben sind über den gesamten Erdball verstreut.

Schatten, ein übergewichtiger, kurzatmiger Ire steht vor einer nicht zu bewältigenden Aufgabe. Bei einer Runde Tipp Kick bespricht er sich mit seinen Freunden und sie entwickeln einen Plan: Siebeneisen wird auf Weltreise geschickt, um die sieben verbliebenen O’Shadys aufzufinden und nach Dublin zu holen. Wipperfürth und Schatten machen die Erben ausfindig, planen die Reiseroute und alles weitere von Deutschland aus. Ihre Hauptzentrale ist dabei natürlich der „Fette Hecht“.

Und so macht sich Siebeneisen auf den Weg in ein absurdes Abenteuer, das ihn über die ganze Welt führt. Er reist in Australien einer fahrenden Preisboxertruppe hinterher, sucht im Himalaya ein kleines Königreich, spürt einen Pinguinforscher in der Antarktis auf, begegnet Geistern in New Orleans und überredet einen glücklichen Wollhändler in der Mongolei zur Annahme des Erbes. Dabei wird er tatkräftig von Wipperfürth und Schatten aus der Heimat unterstützt, die ihn durch ihre sparsame Planung mit allerlei skurillen Figuren, schrottreifen Gefährten und baufälligen Hotels in absurde Situationen bringen.

Monate später kehrt Siebeneisen mit neuen Erfahrungen und sieben O’Shadys nach Deutschland zurück. Doch die Testamentseröffnung birgt noch eine abschließende Überraschung…

Fazit:
Lustige Bücher mag ich in der Regel nicht. Sie landen meist als Geschenk auf meinem Regal und nehmen einen Dauerplatz auf meinem SuB ein. Aber hin und wieder habe ich mal ein „lustiges“ Buch gelesen. Meistens jedoch mit wenig Spaß. „Donnerstags im Fetten Hecht“ habe ich mir für den Kindle gekauft und zwar als „Deal des Monats“. Das war auch die richtige Entscheidung. Es war ein kurzweiliges Vergnügen. Kein Buch, bei dem ich das Weiterlesen kaum abwarten kann. Ein Buch für die Kuschelstunden morgens im Bett, für Wartezeiten beim Arzt, für langweilige Zugfahrten. Zwischendurch habe ich wochenlang nicht weitergelesen, aber das machte nichts, so komplex war es ja nicht. Das Buch hat mich unterhalten, ein wenig an Forrest Gump erinnert, ich würde auch die nächsten beiden Bände lesen, aber ins Regal gehört es für mich nicht.

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