Alle reden derzeit von Do-It-Yourself, dem Trend des Jahres. In allen möglichen Wohnzimmern wird genäht, gestrickt, gehäkelt, gefilzt etc. was das Schaf hergibt. Daher wollte ich mich auch mal daran versuchen und habe mir für meine erste Arbeit gleich ein Mammutprojekt, zumindest für Anfänger, vorgenommen:

Ein gehäkelter Adventskalender für meinen dreijährigen Neffen!

Entschieden habe ich mich für kleine Eulen, die um eine Klorolle gehäkelt und von oben mit Kleinigkeiten befüllt werden können.

Nach anfänglichen Schwierigkeiten („Wie? In den Ring häkeln? Abmaschen?“), die mit der Lektüre diverser Häkelhomepages und den unbezahlbaren YouTube Tutorials gelöst werden konnten, war ich im Flow und habe jeden Tag nach Feierabend gemütliche meine Runden. gehäkelt. Das Wohnzimmer verschwand langsam unter einem Wollberg und wurde zur Gefahrenzone durch arbeitslose Häkelnadeln, die an den unmöglichsten Ecken auftauchten.

Und nach und nach dämmerte es mir: Ein Adventskalender besteht aus 24 Türchen. Das macht 24 Eulen, die ich häkeln muss. In drei Wochen habe ich 12 Eulen fertiggestellt, für die zweite Hälfte blieb jetzt nur noch eine Woche.

Das bedeutete Eulen-Akkord-Häkelei. Drei Tage vor der geplanten Übergabe an den Neffen standen noch vier Exemplare aus. Außerdem war noch kein Faden vernäht und die Augen lagen ebenfalls noch in der Tüte. Die letzen Runden waren daher eine Qual. Die Finger taten weh, es hatte sich Hornhaut an einigen Fingerkuppen gebildet und: Ich konnte keine Eule, geschweige denn eine Häkelnadel, mehr sehen!

Trotzdem wurde der Adventskalender am 29.11.14 feierlich und vollständig übergeben. Die nächsten Tage ist dieses Thema tabu.

Hier ist das Prachtexemplar:

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