Agatha RaisinAgatha Raisin, eine PR-Beraterin in London im mittleren Alter, verkauft ihre Agentur und kauft sich vom Erlös ein Cottage in den idyllischen Cotswolds. Doch ihre barsche abweisende Art macht ihr die Eingewöhnung in das Dorfleben schwer. Um dies zu ändern, nimmt Agatha an einem der zahlreichen Wettbewerbe der Dorfdamen teil und reicht ebenfalls eine Quiche beim Quichewettbewerb ein. Natürlich hat sie, die Karrierefrau aus London, die eine Küche nur in Restaurants kennt, diese nicht selbst gebacken, sondern in einem Londoner Feinkostgeschäft gekauft. Und dann stirbt auch noch der Preisrichter nach dem Genuss ihrer Quiche. Sofort fällt der Verdacht auf Agatha Raisin, die zähneknirschend ihren Betrug zugeben muss. Dennoch lässt ihr der vermeintliche Unfall keine Ruhe und so macht sie sich selbstständig auf die Suche nach dem vermeintlichen Mörder. Langsam aber sicher ermittelt sie sich so in die Herzen der Dorfgemeinschaft.

Fazit:
„Agatha Raisin und der tote Richter“ stammt aus dem Jahr 1993 und wurde erst im Zuge des Booms der Regionalkrimis in Deutsche übersetzt. Es ist das erste Buch, dass ich auf dem Kindle gelesen habe. Bisher habe ich ihn nur für Leseproben und Zeitungen genutzt. Nun bin ich allerdings zum Entschluss gekommen, dass man auf dem Gerät auch gut Romane lesen kann. Dabei beschränke ich mich allerdings auf Bücher, die ich nicht unbedingt in meiner Bibliothek stehen haben muss. Die Regionalkrimis, die man mal eben so nebenbei zur Zerstreuung liest, bieten sich dafür gut an.
Die Agatha-Raisin-Reihe ist daher gewiss keine hohe Krimikunst, aber ich habe das Buch gerne gelesen. Schließlich findet man auch selten eine Hauptperson, die einem so unsympathisch ist wie Agatha. Sie ist unfreundlich, barsch und abweisend und dennoch gefällt mir dieser Charakter und ich möchte wissen, wie es ihr ergeht auf dem Dorf, deren Einwohnerschaft mir seltsam bekannt vorkommt. Die nächsten Bände der Reihe liegen schon auf dem Kindle bereit, denn scheinbar hat sich Bastei Lübbe zu einer vollständigen Übersetzung entschieden.
Und noch etwas ganz wichtiges habe ich aus diesem Buch gezogen: die Cotswolds. Diese Landschaft in England war mir vorher völlig unbekannt, weshalb ich schnell die Google-Maschine anschmiss. Wie konnte ich das nicht kennen, schließlich liegt dort der Geburtsort Shakespeares? Und es ist malerisch. Genau so habe ich mir England immer vorgestellt. Mein Plan, dort einmal eine Woche Urlaub in einem Cottage zu machen, steht schon fest.

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