Ein weiterer Teil der Herausforderung ist geschafft:

Jörg Maurer – Föhnlage

Tatort: Ein idyllischer Kurort in den bayerischen Alpen. Während eines Konzerts der skandalträchtigen Pianistin Pe Feyninger.

Was ist passiert? Ein Mann stürzt während des Konzerts von der Decke des Konzertsaals, stirbt und erschlägt auch den Zuschauer, auf welchen er gefallen ist.

Wer ermittelt? Kriminalhauptkommissar Hubertus Jennerwein und sein Team. Der unauffällige Ermittler leidet seit einiger Zeit unter einer seltenen phsychischen Störung, welche seinen Spürsinn allerdings nicht beeinträchtigt.

Wer wird verdächtigt? Die üblichen: Der Russe, der afghanische Schläfer, der Topterrorist, der Hausmeister etc. Die Wahrheit liegt allerdings ganz woanders.

Warum sollte man dieses Buch lesen? Weil es vor pointenreichen, unsinnigen und deshalb so realen Dialogen nur so wimmelt.

Wer sollte dieses Buch lesen? Alle, die den feinen schwarzen Humor fließend beherrschen. Alle anderen werden das Buch blöde finden.

Eine Lieblingsstelle:

„Wann gibt es denn endlich den Mondkalender für Outlaws und andere randständige Persönlichkeiten?“

„Und was soll dann da drinnen stehen in so einem randständigen Mondkalender?“

„Guter Tag, die Beute zu teilen. Pläne für Banküberfälle machen. Im abnehmenden Mond Waffen reinigen. Ungünstig: Hehlerei und Geldwäsche. Und als Spruch des Tages: Auch verwischte Spuren sind Spuren.“

Jörg Maurer nimmt die bayerische Alpengesellschaft mit bissigem Humor, genauester Beobachtung und unter Verwurschtung vieler Stereotypen gekonnt auf die Schippe.

Fazit: Lesenswert!

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